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Neuigkeiten bei Kurz-URLs

URL-Illustration Die vergangenen Tage waren für Kurz-URL-Dienste anstrengend. Sowohl Google als auch Facebook haben ihren eigenen, halb-privaten Kurz-URL-Dienst gestartet. Danach kündigte der Marktführer bit.ly die Pro-Version für Firmen und geschäftliche Nutzer an.

Der Kurz-URL-Dienst von Google arbeitet mit der Domain goo.gl. Die Google-Toolbar und der RSS-Hostingdienst Feedburner wurden aktualisiert und enthalten jetzt Freigabeoptionen, die diesen Dienst nutzen. Auf diese Weise fügt Google einen Social-Dienst hinzu und betritt die Domäne von Twitterfeed & Co. Jedoch bietet Google momentan keine Zugriffs-Statistiken, wie z.B. bei bit.ly. Und so sieht ein getweetetes RSS-Element aus:

Tweet mit goo.gl Kurz-URL

Facebook hat kein großes Aufsehen um seinen neuen Kurz-URL-Dienst unter fb.me gemacht. Alle bestehenden Adressen mit „www.facebook.com“ können auch mit „fb.me“ aufgerufen werden. So werden richtig kurze URLs Wirklichkeit. Beispiel: http://fb.me/mynetx.

Währenddessen scheint es, als ob bit.ly davon schon im Voraus gewusst hätte, denn nur kurze Zeit später kündigte bit.ly den Pro-Dienst an. Bit.ly-Vertreter Todd Levy kündigte an:

Der Pro-Dienst stellt benutzerdefinierte Kurz-URLs powered by bit.ly zur Verfügung. Schreiber und Blogger werden ihre eigenen Kurz-Domains verwenden können, die auf Seiten innerhalb ihrer Präsenz zeigen. […] Wenn Sie eine Kurz-URL wie nyti.ms sehen, wissen Sie schon vor dem Klick, wohin der Link führt.

Die Verwendung von ungewöhnlichen Top-Level-Domains ändert sich fortwährend.
Ist das gut für die Wirtschaft jener kleinen Länder wie die Isle of Man, Anbieter von „.im“, oder Montenegro, wo „.me“ herkommt?